• „Gesundheit: Erhalt des ärztlichen Angebots in Rommerskirchen und nach Möglichkeit Ausbau des ärztlichen Spektrums
  • „Kinder: bedarfsgerechter Ausbau der Angebots der vorschulischen  Kinderbetreuung
  • „Schulen: Investitionen in die Rommerskirchener Schulen (Bausubstanz und Unterricht) und insbesondere Ausbau des digitalen Unterrichts
  • „Ältere: Ausbau und Verbesserung der Pflege; Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen
  • „Sport: Investitionen in die Sportanlagen und Erweiterung des sportlichen Angebotes; Erhalt des Hallenbades; Sportangebote für alle Altersgruppen; Ehrung der Sporttreibenden für besondere Leistungen und Tätigkeiten in Vereinen
  • Jugend: Verbesserung der Teilhabe am kulturellen und politischen Teilhabe; Mitsprache und Mitwirkung an Jugendthemen; Dirtpark, Graffiti- Projekt, Verbesserung des Busverkehrs am Wochenende und den Abendstunden, „
  • Wohnen: Mehrgenerationen- Wohnen; bezahlbarer Wohnraum

Die UWG Rommerskirchen steht für eine bedarfsgerechte und entwicklungsfördernde Bildung. Der weitere Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren wird entsprechend der Bedarfsabfrage zwingend fortgeführt.

Das Betreuungsangebot muss weiterhin vielfältig und flexibel sein: Alleinerziehende und Familien müssen diese Angebote auch nur für wenige Stunden am Tag, nur an einzelnen Wochentagen oder bis in die frühen Abendstunden nutzen können. Hierfür wollen wir uns einsetzen, indem wir die Betreuung in den Randzeiten flexibilisieren.

Bildung für alle

Erziehung, Bildung, Ausbildung, Studium und ein guter Einstieg in die Arbeitswelt sind entscheidende Faktoren, um ihnen die nötigen Zukunftsperspektiven in Rommerskirchen zu geben. Gerade in der Jugendarbeit werden Kinder und Jugendliche an ein Engagement in der und für die Gemeinschaft herangeführt. Sie erleben sinnvolle Freizeitgestaltung, lernen eigene Anliegen zu formulieren und sich für andere einzusetzen.

Eine Gemeinde wird für junge Familien mit Kindern dann attraktiv, wenn ausreichender Wohnraum zur Verfügung steht, eine gute Verkehrsanbindung an die in der Umgebung liegenden Städte vorhanden ist, eine gute und auf die Bedürfnisse der Familien ausgerichtete Kinderbetreuung gewährleistet ist und attraktive Freizeitangebote zur Verfügung stehen. Familienfreundliche Grundstücke zeichnen sich aus Sicht der UWG durch eine angemessene Grundstücksgröße zu einem erschwinglichen Preis pro m² aus.  

Die Gemeinde Rommerskirchen und die Mehrheit der im Rat vertretenen Parteien haben in den vergangenen Jahren große Anstrengungen unternommen und für Kinder über drei Jahren eine nahezu 100 % Abdeckung von Kindergartenplätzen in den kommunalen und kirchlichen Kindertagesstätten (Kitas) erreicht.
Die Betreuung von Kindern unter drei Jahren wurde mit unserer Unterstützung in den letzten Jahren ausgebaut und an dem Bedarf der Eltern ausgerichtet. Dieses Angebot wird die Kitas in den Ortsteilen erhalten und insbesondere von jungen Familien gerne in Anspruch genommen werden.


In den drei Grundschulen der Gemeinde mit ihren offenen Ganztagsangeboten ist in der Regel eine gute qualitative Förderung und Betreuung von Grundschulkindern gewährleistet. Es ist wichtig, dass alle drei Grundschulen die gleiche sachliche und personelle Ausstattung erhalten.

Gerade die zeitweisen Schulschließungen im Rahmen der Covid- 19 Infektion zeigten auf, dass der Ausbau des digitalen Lernens, die Anbindung der Haushalte an das schnelle Internet und die Versorgung der Schülerinnen und Schüler mit digitalen Endgeräten eine hohe Priorität besitzen. Wir werden uns für diese Ausstattung unserer Schulen und Kinder einsetzen.

Kinder brauchen Kinder, um sich zu entfalten und soziale Tugenden zu lernen. Die UWG Rommerskirchen will auch deshalb den Kindergartenbesuch mittelfristig beitragsfrei ermöglichen.

Kinder bis zum 10. Lebensjahr haben in Rommerskirchen im Allgemeinen vernünftige Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung. Die Kinderbetreuung in unserer Gemeinde muss aber langfristig gesichert und durch ein Angebot von Beratungsmöglichkeiten in Erziehungsfragen ergänzt werden. Dabei sollten die Mitwirkungsmöglichkeiten der Eltern, sowohl im Informations- und Erfahrungsaustausch gestärkt werden. Schulbusse für Kinder müssen voll und ganz den Ansprüchen einer sicheren, gesetzlich vorgegebenen Personenbeförderung genügen. Es sind in jedem Fall ausreichend Schulbusse im Schülerverkehr zu stellen. Kindern und Jugendlichen ab dem 10. Lebensjahr werden von Seiten der Kommune kaum interessante Freizeitangebote gemacht. Auch aufgrund des strukturellen Problems, dass in der Gemeinde Rommerskirchen keine weiterführende Schule mehr existiert, müssen Kinder und Jugendliche auf Schulstandorte außerhalb Rommerskirchens ausweichen und verlieren somit die Bindung an Rommerskirchen.

Jede Initiative, die den Bedürfnissen junger Menschen in Rommerskirchen gerecht wird, auch die Eigeninitiative von Jugendlichen selbst, wird vertrauensvoll behandelt und – wenn irgend möglich – finanziell gefördert.

Die Sportvereine müssen mit ihrer Jugendarbeit intensiv unterstützt werden. Bestehende Angebote müssen aber auch hinterfragt, überprüft und gegebenenfalls durch neue Sportangebote ergänzt bzw. erweitert werden. Sportliche Angebote für Jungen und/ oder Mädchen sind hier selbstverständlich. Die Vereine benötigen dabei die Unterstützung und Hilfe der Verwaltung, z.B. die kostenfreie Bereitstellung von Trainingsstätten. Die Chancen von Kindern und Jugendlichen, auf die sie betreffenden politischen Entscheidungen Einfluss zu nehmen, hat sich durch die Möglichkeit, das 16-jährige zur Kommunalwahl ihre Stimme abgeben dürfen, erheblich erhöht. Gleichzeitig aber möchten wir Jugendliche dazu ermutigen, sich unmittelbar selbst für ihre eigenen Belange einzusetzen. Nach der neuen Gemeindeordnung können Jugendliche, die mindestens 14 Jahre alt sind, Einwohneranträge im Rat der Gemeinde einbringen. Ein Jugendparlament kann die Interessen der Jugendlichen noch besser vertreten und durchsetzen. Deshalb fordert die UWG noch immer eine solche Einrichtung.

Die UWG unterstützt den Erhalt und den Ausbau des ortsnahen Schulangebotes. Eine optimale Ausstattung unserer drei Grundschulen muss gewährleistet sein. Wir stellen dabei ein gleiches Niveau aller Schulen sicher. Der Bestand der Grundschulen Hoeningen, Frixheim und Rommerskirchen wird garantiert. Der geplante verstärkte inklusive Schulunterricht, also gemeinsamer Unterricht für Kinder mit und ohne Behinderung, ist eine wichtige und große Herausforderung für alle Beteiligten: Für Schüler, Eltern und Lehrer ebenso wie für die Schulträger, also die Gemeinde Rommerskirchen. Während die Gemeinde Rommerskirchen für die sächliche Ausstattung, für Schulgebäude und Inventar zuständig ist, trägt das Land für die personelle Ausstattung Verantwortung. Hier baut die UWG Rommerskirchen weiterhin auf die klare Unterstützung bei der Bewältigung dieser Aufgaben. Unsere Schulen brauchen weiterhin eine ausreichende Ausstattung mit Lehrern und Fachkräften – nicht zuletzt, damit die beschlossene Inklusion erfolgreich gestaltet werden kann.

Wir müssen Ansätze finden, wie Kinder aus Rommerskirchen in weiterführende Schulen in Grevenbroich oder Dormagen unterkommen können. Plätze in den Gesamtschulen wurden in den letzten Jahren Kindern aus Rommerskirchen in immer geringerem Maße angeboten. Als Fortführung des Ganztagsunterrichts werden gerade diese Plätze häufig von Eltern aus Rommerskirchen nachgefragt.

Die Gründung einer weiterführenden Schule in der Sekundarstufe I muss weiterhin auf der Agenda der Gemeinde Rommerskirchen stehen. Wir werden uns immer wieder dafür einsetzen.