B477n und B59n

  • „S- Bahnanbindung nach Köln, Mönchengladbach und Düsseldorf
  • „Verbesserung des innerörtlichen Busverkehrs (Roki- Liner)
  • „Ausbau des Busverkehrs in die benachbarten Städte auch am Wochenende „
  • Förderung der alternativen Antriebssysteme (Wasserstofftechnik und E- Mobilität „Bau der B 477n

Wirtschaft und Gesellschaft setzen immer höhere Ansprüche an die Qualität von Infrastruktur und Mobilität. Unsere mittelständische Wirtschaft ist darauf angewiesen, Waren und Güter schnell und effizient zu ihren nationalen und internationalen Absatzmärkten transportieren zu können. Tausende Pendler fahren täglich nach Köln oder Düsseldorf. Das stetig steigende Verkehrsaufkommen in den Ortschaften an der B477 und B59 ist eine Belastung für alle Menschen. Wir begrüßen natürlich den Neubau der B59n, sehen aber auch für die Anwohner dieser neuen Straße die entstandenen Nachteile. So sind Einwohner aus Vanikum und Rommerskirchen von Lärm, Staub und Abgasen betroffen. Hier gilt es schnellstmöglich Abhilfe zu schaffen und auch die Belange dieser Einwohner zu würdigen. Die B59n um Sinsteden konnte in diesem Jahr fertig gestellt werden. Wir freuen uns für die Anwohner von Sinsteden, dass sie nach all den Jahren jetzt ruhiger Verhältnisse in ihrem Ortsteil haben.

Die Vorplanungen für die B477n laufen, die Linienführung liegt nahezu fest. Auch hier werden es für die Anwohner der neuen Straße problematische Stellen geben, in denen die Wohn- und Lebensqualität sich verschlechtern werden. Aus den Erfahrungen mit der B59n müssen hier frühzeitig Maßnahmen überlegt und durchgesetzt werden, um dies zu vermeiden.

Die abnehmenden Ressourcen primärer Energiequellen wird dazu führen, dass das Fahren mit dem eigenen Pkw immer teurer wird.
Das Fahrrad ist im Vergleich zum PKW und allen anderen Verkehrsmitteln im Kurzstreckenbereich unschlagbar.
Der Bürger wird aber das Fahrrad nur nutzen, wenn er ungefährdet und auf guten Wegen seine Ziele erreichen kann. Aufgabe der Kommune ist es daher, diese Grundvoraussetzungen zu schaffen. Die Aufnahme der Gemeinde Rommerskirchen in die „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte und Gemeinden“ war nur ein erster Schritt. Der Ausbau und die Lückenschließung der Wirtschaftswege und die Sicherung der Ortsdurchfahrten ohne begleitende Radwege bleibt primäres Ziel, da nicht nur viele Kinder in der Gemeinde das Fahrrad für ihren Schulweg und Freizeitaktivitäten nutzen. Auch ältere Mitbürger nutzen für ihre täglichen Besorgungen das Fahrrad, da das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs unzureichend, teuer und an den Bedürfnissen der Bürger vorbei geplant ist. Der weitere Ausbau des Fahrradwegenetzes und die bessere Sicherung und der Ausbau der Straßen für Fahrradfahrer muss weiter vorangetrieben werden.

Öffentlicher Nahverkehr

Zugleich müssen wir den öffentlichen Nahverkehr entscheidend ausbauen und verbessern. Der geplante Roki- Liner ist hier ein erster sinnvoller Schritt, der jedoch zunächst einmal beworben angenommen werden muss.

Bahnhof und S-Bahn

Den Bahnhofsumbau haben wir vollumfänglich unterstützt. Der Bahnhof ist barrierefrei und für alle zugänglich geworden. Dieses wichtige Vorhaben konnte in den vergangenen Jahren umgesetzt werden.  

Jetzt müssen alle Anbindungen besser und zeitlich aufeinander abgestimmt, ausgebaut werden (z.B. am Wochenende). Die Bestrebungen auf Kreis- und Kommunalebene für eine S-Bahn-Anbindung des Bahnhofes an die Städte Köln, Düsseldorf, Neuss und Mönchengladbach unterstützen wir.

Bürgerbus/ Roki- Liner

Der Bürgerbus ist eine Möglichkeit, die Verbindungen von unseren Dörfern nach Rommerskirchen zu verbessern. Auch einen Bürgerbus in Rommerskirchen zu installieren war ein Anliegen der UWG bereits in den 90er Jahren. Da damals nicht ausreichend Fahrer gefunden wurden, musste das Projekt gestoppt werden.

Wir freuen uns, dass die Verwaltung das Projekt unter dem Namen Roki- Liner fortführt und voraussichtlich im Frühjahr 2021 die ersten Bürgertaxis fahren.